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Wiener Bilderuhren sind eine Spezialität der Biedermeierzeit und beeindrucken durch ihre kunstvoll gemalten, detailreichen Ansichten, in welche das Zifferblatt gekonnt integriert ist. Anders als bei ihren französischen Gegenstücken sind die Ölgemälde der Wiener Uhrenbilder nicht auf Leinwand, sondern auf Metall gemalt. Dies wurde nicht nur durch besonders farbkräftige und extrem haltbare Malereien belohnt, sondern bot auch die Möglichkeit von Aufzugslöchern an der Vorderseite. Bei den französischen Varianten muss das wenig stabile Leinwandbild aufgeklappt werden, um das an der Rückseite montierte Werk aufziehen zu können. Beliebte Motive waren ideale Landschaften aber auch historische Veduten und Ereignisse, welche oft nach Stichen gemalt wurden. Manche Wiener Bilderuhren sind auch mit Automaten und/oder Musikspielwerken ausgestattet.