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Barockuhr mit Indikationen und Wochengang

Barockuhr mit Indikationen und Wochengang Iac. Mayer In Wienn

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Wien, zweite Hälfte 18. Jahrhundert

signiert
„Iac. Mayer In Wienn“
Uhrmacher
Jakob Mayer III.,
Wien, erw. 1775 und 1788
Gehäuse
Kirsche furniert, ebonisiert und politiert, Messingleisten à l’Anglaise, feuervergoldete Bronzeapplikationen
Zifferblatt
Fronton Bronze graviert, ziseliert und feuervergoldet,
Ziffernring und Hilfszifferblätter versilbert,
zentrale Weckerscheibe
Werk
Spindelgang, Wiener 4/4-Schlag auf Glocken, Antrieb über 3 Federhäuser mit Saite und Schnecke, Repetition, Schlagabstellung, Umstellung von grande auf petite sonnerie mittels Hilfszifferblatt, Wecker auf Glocke mit Vorspann, Anzeige von Datum sowie Wochentag mit dem assoziierten Himmelskörper Gangdauer 1 Woche
Höhe
48 cm

Diese außerordentliche Barockuhr mit Indikationen und der bei „Wiener Barockuhren“ höchst seltenen Gangdauer von einer Woche trägt die Signatur des bedeutenden Uhrmachermeisters Jakob Mayer.

Das edle Gehäuse mit ebonisiertem und politiertem Birkenholz-Furnier wird von Messingleisten à l’Anglaise, vier feuervergoldeten Vasen und einem ebenfalls feuervergoldeten Löwenkopf-Griff geziert. Die Schallöffnungen mit durchbrochen gearbeitetem, seidenhinterlegtem Rankenwerk erhöhen die Hörbarkeit des Glockenklangs. Prächtige feuervergoldete Eckspandrillen in Form rankenumwundener Maskarons umfassen den versilberten Ziffernring. Innerhalb des Ziffernrings befinden sich ein segmentbogenförmiges Sichtfenster für das Scheinpendel, eine kleine Öffnung für die Datumsanzeige sowie die Stellscheibe für den Wecker. Im Bogenfeld des gravierten Frontons sind drei versilberte Hilfszifferblätter angebracht. Das mittlere dient der Anzeige des Wochentages mit den assoziierten Himmelskörpern, die beiden seitlichen der Schlagabstellung bzw. der Umstellung von grande auf petite sonnerie.

Die ausgeklügelte Technik des Werkes mit Wochengang und Indikationen in Kombination mit dem kostbaren Gehäuse machen diese Uhr zu einem Schaustück barocker Wiener Uhrmacherei und verdeutlichen die große Kunstfertigkeit des Meisters Jakob Mayer.