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Wanduhr – Entwurf Adolf Loos

Wanduhr Entwurf Adolf Loos

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Wien, Anfang 20. Jahrhundert

Gehäuse
oktagonales Metall-Gehäuse, lasierte Holzmaserung, Gehäuse in unrestauriertem Originalzustand
Werk
Messingwerk, Stiftanker-Hemmung mit Hinterpendel, Gangdauer 1 Woche „M. & Sohn Karlstein“ (gestempelt auf der Brücke), Monogramm „P M K“ (gestempelt auf der Platine) - Mühlhauser & Sohn, Karlstein, gegr. 1905, früher Fa. Mühlhauser & Pleskot, gegr. 1883
Maße
31 × 31 cm

Der Modellentwurf dieser formreduzierten Wanduhr wird Adolf Loos (1870 Brünn – 1933 Kalksburg/Wien), einem der wichtigsten Wegbereiter der modernen Architektur, zugeschrieben. Uhren und Beleuchtungskörper waren für Loos wesentliche Gestaltungselemente der Innenarchitektur, wobei klare Formen, schlichte Materialien und dezente Farben charakteristisch sind. In der Kunst des Weglassens liegt die Antriebskraft seines puristischen Stils. Eine formgleiche Uhr ist auf einer zeitgenössischen Fotografie (von M. Gerlach jun., um 1930, Nr. 3248) des Interieurs der von Loos entworfenen Villa von Karl und Hilda Strasser (Kupelwiesergasse 28, Wien) zu sehen.

Seit 1897 erfolgte die Veröffentlichung der theoretischen Schriften von Loos, von denen die Bekannteste wohl „Ornament und Verbrechen“ ist. Als Architekt entwarf Loos zahlreiche Villen und Gebäude samt Innenausstattung, darunter das Café Museum, die „American Bar“ oder das berühmte  Looshaus am Michaelerplatz in Wien.

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