Lilly's Art

Bilderuhr „Triest“ C. L. Hoffmeister, Umkreis

Bilderuhr Triest C L Hoffmeister, Umkreis

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Österreich, 1825

signiert
bezeichnet und datiert rechts unten: „Piazza state la Borsa Chiesa preta Orientale, Trieste 1825“
Gehäuse
Ochsenaugenrahmen blattvergoldet
Zifferblatt
Öl auf Metall
Werk
Spindelgang, Wiener 4/4-Schlag auf Tonfedern, Repetition, Musikspielwerk mit zwei Melodien von „Slawik & Preiszler in Prag“ (Nr. 383 2733), mit Selbstauslösung zur vollen Stunde, Automat (Brunnenschöpferin) gekoppelt mit dem Schlagwerk
Maße
65,5 × 81,5 cm

Seit 1382 waren die Habsburger die Herren Triests. Bis 1918 war die am Hafen liegende Stadt daher ein Teil Österreichs. Sie war nicht nur ein wichtiger Handelsumschlagplatz, sondern auch von größter strategischer Bedeutung für die Habsburger Monarchie, da hier die österreichische Kriegsmarine stationiert war. K.u.k.-Prachtbauten prägen das Stadtbild daher bis heute. In der linken Bildhälfte, gut platziert, sticht die griechischorthodoxe Kirche San Nicolo dei Greci mit ihren zwei markanten Türmen ins Auge, in die das Zifferblatt der Uhr geschickt integriert ist. Am Handelskai ankert ein Handelsschiff mit österreichischer Flagge, dass entladen wird. Der Automat in Form einer Brunnenschöpferin ist ein besonders reizvolles Detail dieser prachtvollen Bilderuhr.

vgl.: H. Kowar: Spielwerke aus Prag und Wien, Wien 2017, S. 29.

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