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Gironcoli, Bruno

Bruno Gironcoli 2007/2008

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1936 Villach/Kärnten - 2010 Wien

Titel
Ohne Titel
Zeit
2007-2008
signiert
2/5 E.A. (Künstlerexemplar)
Material
Aluminium
Höhe
53 cm

Nach einer Ausbildung zum Goldschmied studierte Gironcoli Malerei bei Eduard Bäumer an der Akademie der Angewandten Künste Wien. Während eines Pariser Studienjahres 1960/61 kam der junge Künstler in Kontakt mit Alberto Giacomettis Skulpturen. Nach seiner Rückkehr nach Wien setzte Gironcoli sein Studium fort, jedoch nun in Eugen Meiers Klasse für Metallbearbeitung.  In den 1970er Jahren beschäftigte sich Gironcoli mit Objektinstallationen aus Alltagsgegenständen, welche er zunehmend zu  Einzelplastiken verdichtete. Typisch für die assemblageartigen Werke sind  glänzende silbrige oder goldene Oberflächen (eine ironische Reminiszenz an die Lehrzeit als Goldschmied) und meist repetitiv verwendete Motive wie Embryonen, Kornähren und Trauben. Bruno Gironcoli wurde mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet (u.a. Großer Österreichischer Staatspreis, Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst, Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst) und leitete von 1977 bis 2004 als Nachfolger Fritz Wotrubas die Bildhauerschule an der Akademie der Bildenden Künste Wien.

Diese Skulptur wurde in das neue Werkverzeichnis „Bruno Gironcoli. Addendum. Die Skulpturen 1956-2010“ von Bettina M. Busse aufgenommen.

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