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Prachensky, Markus

Markus Prachensky Senatus Consultum

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1932 Innsbruck - 2011 Wien

Titel
„Senatus Consultum“
Zeit
2005
signiert
und datiert "Prachensky 05"
Technik
Acryl auf Bütten
Maße
70×62 cm

mit Rahmen 84 x 76 cm

„Schon prima vista wusste ich, dass mich diese Stadt verschlingen würde – und sie tat es auch. Ich blieb übrig als Liebhaber und Maler und, wie ich glaube, als Chronist Roms aus meiner Sicht […]. Egal wo auf der Welt ich mich gerade befand, lebte ich seit meiner Jugend in Rom. Jetzt lebe ich in Rom, obwohl ich mich in Wien befinde […].“ Markus Prachensky, 2006

Markus Prachensky, geboren 1932 in Innsbruck, studierte ab 1952 Architektur und ab 1953 Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien. Bald widmete er sich ausschließlich der Malerei, war jedoch stets von Architektur, vor allem jener des antiken Roms, fasziniert und oft auch von dieser zu Gemälden angeregt. Die Serie „Senatus Consultum“ entstand im Jahr 2005 und bildet zusammen mit den Serien „Senatus Populusque Romanus“ (2004) und „Farnesina Dixie“ (2006) den Imperium-Romanum-Zyklus. Dieser Werkzyklus basiert auf den Erfahrungen von Prachenskys zahlreichen Romreisen und der intensiven Auseinandersetzung mit der römischen Geschichte und Architektur. Mit expressiv gestischen Gefühlsnotizen in seiner „Lebensfarbe“ Rot übersetzte Prachensky die Eindrücke seiner Aufenthalte in der ewigen Stadt in seine einzigartige expressiv-spontane Bildsprache.

Durch den schwarzen Bildhintergrund der Serie „Senatus Consultum“ wird die Strahlkraft der in allen Werken des Zyklus dominierenden Farbe Rot noch weiter gesteigert. Der Titel bezieht sich auf die Buchstaben S. C. (Senatus Consultum), welche sich auf der Rückseite aller römischen Münzen befinden. Sie bestätigen, dass der Senat die Erlaubnis zur Prägung erteilt hatte.