Lilly's Art

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Prachensky, Markus

Markus Prachensky Luxor Swing – 8 – 1997

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1932 Innsbruck – 2011 Wien

Titel
„Luxor Swing – 8 – 1997“
Zeit
1997
signiert
rechts unten: „Prachensky 97“, verso bezeichnet und datiert
Technik
Acryl auf Leinwand
Maße
165×120 cm

Ausgedehnte Reisen um die ganze Welt waren essenziell für das Leben und Schaffen des renommierten österreichischen Malers Markus Prachensky. Ein Ägypten-Aufenthalt im Jahr 1996 lieferte den Impuls zu der Serie „Luxor Swing“. Prachensky hatte an der Akademie der bildenden Künste Wien neben Malerei auch Architektur studiert und so war die Baukunst, vor allem jene der Antike, oft Inspirationsquelle sowie Motiv seiner Werke. Die bedeutende Tempelanlage in Luxor wurde im 14. Jahrhundert v. Chr. unter Pharao Amenophis III. begonnen und unter seinen Nachfolgern zu einem beeindruckenden Komplex ausgebaut. Mächtige Säulenhallen, unzählige monumentale Statuen und Obelisken sowie eine zweieinhalb Kilometer lange Sphingen-Allee zeichnen dieses UNESCOWeltkulturerbe aus.

Markus Prachensky verarbeitete die Erinnerungen an die Ägypten-Reise, die Eindrücke der einzigartigen Nillandschaft in gleißendem Sonnenlicht und die Faszination für die frühe Hochkultur mithilfe seiner unvergleichlich energiegeladenen gestisch-impulsiven Zeichen-Sprache. Die Swing-Musik von Dizzy Gillespie und Stan Getz, welche Prachensky während des Malens begleitete, war wesentlicher Teil des dynamischen Schaffensprozesses und fand so im Titel dieser kraftvollen Serie Eingang.