1932 Innsbruck – 2011 Wien
- Titel
- „Etruria Meridionale“
- Zeit
- 1981
- signiert
- und datiert rechts unten "Prachensky 81", verso bezeichnet und datiert
- Technik
- Acryl auf Leinwand
- Maße
- 175×131 cm
Etrurien, das historische Kernland der geheimnisvollen Etrusker, erstreckt sich über Teile der Toskana, Umbriens und Latiums. Der österreichische Maler Markus Prachensky bereiste das mittelitalienische Gebiet zum ersten Mal im Jahr 1980 und war sofort fasziniert von der antiken Kultur und der Landschaft, in der diese entstanden war. Es folgten weitere Reisen zu verschiedenen Ausgrabungsstätten wie auch in das etruskische Museum der Villa Giulia in Rom.
Die Eindrücke der sonnengefluteten, vielfältigen Landschaft sowie der antiken Architektur und der Kunstgegenstände verarbeitete Prachensky mit gleich mehreren farbintensiven Serien (Etruria 1980, Etruria Blues 1982, Etruria orizontale 1984). Die Gemälde der Reihe Etruria Meridionale entstanden im Jahr 1981. Das südliche Etrurien (Etruria meridionale) ist ein historisches Gebiet im zentralen Italien, das den nördlichen Teil der heutigen Region Latium und den südlichen Teil der Toskana umfasst. Sie war ein Zentrum der Etrusker mit bedeutenden Städten wie Cerveteri, Tarquinia und Veji. Die Region ist für ihre reichen archäologischen Funde, insbesondere Felsengräber, bekannt.
Mit energie- und stimmungsgeladenen gestischen Gefühlsnotizen in kräftigen Farben hält Markus Prachensky auf einzigartige Weise den kulturellen wie auch landschaftlichen Reichtum Etruriens und die übersprühende italienische Lebensfreude fest.
