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Mairwöger, Gottfried

Gottfried Mairwöger Einladungsbild

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1951 Tragwein/Oberösterreich – 2003 Wien

Titel
„Einladungsbild“
Zeit
2002
signiert
bezeichnet, signiert u. datiert verso "G. Mairwöger 02"
Technik
Öl auf Molino
Maße
100×100 cm

Gottfried Mairwöger ist einer der bedeutendsten Vertreter der Farbfeldmalerei in Österreich. Ab 1971 studierte er an der Akademie der bildenden Künste Wien in der Meisterklasse Josef Mikls. 1972 übernahm Wolfgang Hollegha die Klasse und begleitete Mairwöger auf seinem Weg zur Farbfeldmalerei. 1975 wurde der berühmte New Yorker Kunstkritiker Clement Greenberg auf den jungen Künstler aufmerksam und half ihm, in der US-amerikanischen Kunstszene Fuß zu fassen. 1982 wurde Mairwöger mit dem Monsignore-Otto-Mauer-Preis geehrt. In jene Zeit fallen auch die Malaufenthalte im steiermärkischen Schloss Murau. Sein Förderer, der Schlosseigner Fürst Karel Schwarzenberg, beauftragte Mairwöger mit der Ausführung der Deckenfresken der Schlosskapelle.

Das Schaffen des 2003 im Alter von nur 52 Jahren verstorbenen Künstlers wurde mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland (etwa in New York, Chicago, Paris, Berlin, München, Hamburg, Bern, etc.) gewürdigt. Heute befinden sich Mairwögers Werke im Boston Museum of Fine Arts, der Sammlung Estée Lauder New York, im Mumok, im Leopold Museum, in der Albertina u.v.m.

2002 schuf Mairwöger dieses kraftvolle Gemälde in den typischen Rot- und Blautönen jener Werkphase. Rückseitig findet sich der von Künstlerhand notierte Titel „Einladungsbild“. Möglicherweise hatte Mairwöger das Bild als Hauptwerk einer Ausstellung und somit für die Einladungskarten derselben vorgesehen; oder er schuf es aus Dank für eine großzügige Einladung eines Mäzens. Wie auch immer der Titel zu deuten ist, so lädt das atmosphärische Gemälde ein, in Gottfried Mairwögers farbintensive Bildwelten einzutauchen.